1998 Das cha ja heiter werde

Ob das wohl gut geht, wenn zwei grundverschiedene Grossmütter gleichzeitig auftauchen, um an der Taufe des gemeinsamen Enkelkindes teilzunehmen! Vor allem, wenn in der Wohnung des jungen Ehepaares zu wenig Platz vorhanden ist für die Übernachtung. Und der frischgebackene Grossvater kommt genau so unerwartet zu Besuch wie der arbeitsscheue Bruder des jungen Vaters. Der lässt sich in grösster Ruhe auf seinem Teppich mitten im Wohnzimmer nieder, um zu meditieren. Zur unüberschaubaren Turbulenz trägt bei, wenn der Grossvater versucht, von seinem „Gurusohn“ zu lernen, wie man durch Yoga und körperliche Verrenkungen zu geistigen Höhen gelangt. Vergeblich bemüht sich der junge Pfarrer um ein Taufgespräch mit den jungen Leuten, aber in diesem Durcheinander wird er glatt übersehen. Nachdem die beiden „Omas“ das ganze Haus auf den Kopf gestellt haben, Marmelade eingekocht, alle Schränke umgeräumt und durchgestöbert haben, wünschen sich Toni und Barbara nichts sehnlicher, als endlich wieder allein zu sein.

Regie: Claude Schönherr


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